Grand Tour – Die Wohnkabine für Fernreisen

Grand Tour

Grand Tour der Renaissance

Ihre Hochzeit erlebte die Grand Tour im 17. und 18. Jahrhundert. Auf einer Grand Tour erhielten die Reisenden den Abschluss ihrer Bildung und formten ihre Weltläufigkeit. „[Sie] suchten insbesondere bedeutende europäische Kunststädte auf und besichtigten dort Baudenkmäler aus Antike, Mittelalter und Renaissance, [und] reisten durch malerische Landschaften[…]. Dabei sollten sie Kultur und Sitten fremder Länder kennenlernen, neue Eindrücke sammeln und für das weitere Leben nützliche Verbindungen knüpfen.“ Quelle Wikipedia

„Dänische Post“ von Johann Wilhelm Cordes, Quelle Wikipedia

Eine Grand Tour dauerte damals üblicherweise bis zu drei Jahren. Das bevorzugte Fortbewegungsmittel war die Kutsche. Wer nicht auf Miet- oder Postkutsche angewiesen war, reiste in der eigenen und konnte diese nach seinen Wünschen und Bedürfnissen ausstatten. So fanden nicht nur Schreib- und Malutensilien oder Musikinstrumente ihren Platz in diesem Gefährt, sondern auch alltägliche Gegenstände wie Geschirr, Besteck, Werkzeug, Wasch-und Arzneimittel. Hochwertige Gefährte waren sogar mit einer Toilette, Küche und Bibliothek bestückt. Die Kutschen mussten nicht nur bequem sein, sondern auch geräumig, um schweres und sperriges Gepäck für die lange Reise transportieren zu können.

Zu der Hochzeit der Grand Tour waren Europas Straßen und Wege mit Nichten so gut erschlossen wie wir das heute als selbstverständlich betrachten. Die Kutschen mussten daher sehr robust und komfortabel gefedert sein. Nicht selten war man dazu gezwungen, das Gefährt zu zerlegen und wieder zusammen zu bauen, um zum Beispiel das Überqueren der Alpen zu bewerkstelligen.

Renaissance der Grand Tour

Zu solchen extremen Maßnahmen kommt es heute eher selten. Verlassen wir aber die gut ausgebauten Gefilde Europas, werden wir durchaus vor ähnliche Herausforderungen gestellt wie die Vorreiter der Grand Tour.

Abseits befestigter Routen ist die Natur ständiger Baumeister der Wege, die wir befahren wollen. Der Regen kann die Straßen wegspülen, die Brücken können zusammen gebrochen sein oder ein Schneefall versperrt einem die Weiterreise. Die zu befahrenden Pisten sind oftmals in solch einem Zustand, dass nur ein solides Fahrzeug sie unbeschadet bestehen kann. Unsere Wohnkabine ist hierfür mit einer eigens konstruierten Aufbaulagerung ausgestattet, die das Befahren verwindungsreicher Passagen gefahrlos möglich macht. Auch der Innenausbau muss allen Bedingungen standhalten, um über einen längeren Zeitraum als Wohnraum und Rückzugsort nutzbar zu sein.

Heute wie damals ist es elementar ein zuverlässiges Fortbewegungsmittel zu haben. Unsere Wohnkabine ist entwickelt, um all diesen Situationen Rechnung zu tragen. Für ein sicheres und erlebnisreiches Leben unterwegs, ist sie immer auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Eigner abgestimmt.

 


X-ACT-Siegel Gold

Erfahrung lässt sich nicht googeln

Über 25 Jahre Reiseerfahrung haben wir mit von uns umgebauten Fahrzeugen in der Ferne angesammelt. Wir wissen, was die Fahrzeuge auch jenseits geteerter Straßen leisten und aushalten müssen, wie ein Fahrzeug ausgestattet sein muss, damit man sich auch nach vielen Reisewochen darin noch wohlfühlt und alles Nötige dabei hat.
Dieses Wissen geben wir seit über 12 Jahren an unsere Kunden weiter und bauen mit einem sorgfältig ausgesuchten Team von Spezialisten aus den Bereichen Metallbau, Karosseriebau, Möbelbau, Sattlerei, Mechatronik und LKW-Mechanik Fahrzeuge so um, dass sie optimal den Wünschen der Kunden entsprechen. Und wir bieten zusätzlich auch geführte Offroad-Touren an – denn auch das Fernreisen will gelernt sein.

EWR & „Abenteuer Allrad“!

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